From here to eternity/ Verdammt in alle Ewigkeit
Inhalt:
Sommer 1941, US-Kaserne “Schofield”: Soldat Robert Lee Prewitt (Montgomery Clift) tritt seinen Dienst in Honolulu an. Schnell ist er den Schikanen von Captain Holmes (Philip Ober) ausgesetzt, der Prewitt unbedingt in seiner Boxstaffel haben will. Prewitt weigert sich jedoch. Verständnis findet Prewitt bei Sergeant Milton Warden (Burt Lancester).
Eines Tages eskaliert die Situation: Prewitts Freund Angelo Maggio (Frank Sinatra) wird in einem Straflager von Sergeant Judson (Ernest Borgnine) zu Tode geprügelt. Als Prewitt den Tod seines Freundes rächt greifen die Japaner Pearl Harbour an.
Für Frank Sinatra war die Rolle des Maggio die erste große Rolle nach einer langen Durstrecke
Sinatra tat alles um diese Rolle zu bekommen. “Ich bin Angelo Maggio - niemand könnte diese Rolle besser spielen als ich”. Sinatra, eigentlich ein hochbezahlter Schauspieler, bekam damals lediglich 8.500 Dollar für die Rolle.
Sein verdienter Lohn: Der Oskar für die beste Nebenrolle und ein großartiges Comeback!

Deutscher Titel: Verdammt in alle Ewigkeit
Originaltitel: From here to eternity
USA 1953
115 Minuten
Cast:
Burt Lancaster (Sergeant Milton Warden)
Montgomery Clift (Robert E. Lee Prewitt)
Frank Sinatra (Angelo Maggio)
Deborah Kerr (Karen Holmes)
Donna Reed (Lorene)
Ernest Borgnine (Sergeant "Fatso" Judson)
Philip Ober (Captain Dana Holmes)
Mickey Shaughnessy (Sergeant Leva)
Jack Warden (Corporal Buckley)
Regie: Fred Zinnemann
Oscar "Verdammt in alle Ewigkeit" (Bester Film)
Oscar Daniel Taradash (Drehbuch-Adaption)
Oscar Burnett Guffey (Kamera)
Oscar Frank Sinatra (Nebendarsteller)
Oscar Donna Reed (Nebendarstellerin)
Oscar Fred Zinnemann (Regie)
Oscar William Lyon (Schnitt)
Oscar John P. Livadary (Ton)
Oscar-Nomination: Montgomery Clift (Hauptdarsteller)
Oscar-Nomination: Burt Lancaster (Hauptdarsteller)
Oscar-Nomination: Deborah Kerr (Hauptdarstellerin)
Oscar-Nomination:für Jean Louis (Kostüme)
Oscar-Nomination: für Morris Stoloff, George Duning (Musik)
Stimmen zum Film:
Holger Schnabl:
Zweifellos erbringt Sinatra in dem Film eine ganz gute schauspielerische Leistung, die ihm nach den seichten 40erJahre-Komödien wahrscheinlich die Wenigsten zugetraut hätten, doch bin ich nicht unbedingt der Ansicht, dass sie gleich einen Oscar verdient hat. Oder waren die anderen Kandidaten so viel schlechter? Auch für eine Nebenrolle hat Sinatra eigentlich verhältnismäßig wenige Szenen. Ich habe den Film nur in der deutschsprachigen Version gesehen und durch die Synchronisation geht mitunter ja einiges verloren, aber trotzdem bin ich der Ansicht, Sinatra hätte sich den Oscar eher für seine Hauptrolle in der „Der Mann mit dem Goldenen Arm“ verdient. Sooo toll ist seine Sterbe-Szene in „Verdammt in alle Ewigkeit“ nun auch wieder nicht. Den amerikanischen Original-Ton zu der Szene findet man übrigens auf der Doppel-CD „A Man And His Music“ (1965). Wie auch immer, es gibt jedenfalls einige Gerüchte, denen zufolge bei Sinatras Oscar-Prämierung womöglich eine Schiebung im Gange war... auch die Art und Weise, wie Sinatra die Rolle in „Verdammt in alle Ewigkeit“ letztendlich bekommen hat, war und ist Gegenstand diverser Spekulationen.
Conny Matzenbacher:
So, und nun noch was aus weiblicher Sicht zu "From here to Eternity".
Weiss nicht wie oft ich den Film schon gesehen habe....trotzdem immer wieder schön.
Der Film hat seiner Zeit in Amerika für ganz viel Furore gesorgt.
Das Verteidigungsministerium meinte er würde die "Moral der Soldaten untergraben", da im Film der militärische Drill nicht soooo gut weg kommt. Ob FS`s schauspielerische Leistungen einen Oskar rechtfertigen, kann ich nicht soooo beurteilen, da ich z.B. "Der Mann mit dem goldenen Arm" nicht kenne.....aber der o.g. Film war in sich stimmig und zeigte das Soldatenleben, wie ich finde, für damalige Verhältnisse in einer realeren Form.
Am beeindruckendsten finde ich die Szenen mit dem "Trompetenmundstück" in der Bar; die Einstellung mit dem "30igender Blues"; die Sterbeszene und das Trompetensolo im Kaserneninnenhof.....uahhhhh..... Gänsehaut krieg.
Und natürlich....Frank Sinatra, Burt Lancaster und last but not least Montgomery Clift.....
Marcus Prost:
Ich denke wir können aus zwei Dingen froh sein, daß Sinatra den Zuschlag für die Rolle in "Verdammt in alle Ewigkeit" erhielt. Erstens weil er dadurch seine Karriere wieder aufrichten konnte, zweitens weil er verdammt gut gespielt hat.
Ich persönlich mag die Verfilmung des ebensfalls nach einer James-Jones-Romanvorlage produzierten "Verdammt sind sie alle" zwar sehr viel lieber, halte aber auch "Eternity" für einen großen Film. Störend ist hier jedoch die beachtliche Abweichung zwischen Film und Roman.
Gut, es war klar, daß in den prüden 50ern, noch dazu in den USA, es kaum möglich gewesen ist, wirklich offen auszusprechen, was die Soldaten in diesen Klubs dort wirklich tun. Das aber das komplette Ende der Vorlage verfälscht wird, indem man dem Film ein moralisch korrektes Ende gibt und die Bestrafung des Offiziers durch ein Militärgericht erwähnt, während im Roman ja gerade die Ausweglosigkeit und Ungerechtigkeit auch des US-Militärapparats angeprangert wird, ist schon sehr bedauerlich.
Gut, keiner hatte Lust gehabt vor McCarthys Tribunal gestellt zu werden, deshalb ist es verständlich, wieso man hier die Geschichte abgeändert hat, bedauerlich aber schon, daß im Lande der Freiheit es nicht möglich war, Weltklasseliteratur sinngentsprchend zu verfilmen.
Andreas Kroniger
Zumindest aus heutiger Sichweise sind Filme wie "Der Mann mit dem goldenen Arm" oder auch "Verdammt in alle Ewigkeit" keine sonderlich interessanten Filme mehr. Ist "Der Mann mit dem goldenen Arm" lediglich auf Sintra und seine schauspielerischen Fähigkeiten hin aufgebaut, ist "Verdammt in alle Ewigkeit" eher langweilig. Auch nach mehrmaligem gucken des Films kann ich keine herausragende Leistung Sintras erkennen.
Mir sind Filme wie "Pal Joey" oder "The Joker ist wild" lieber. Schon allein wegen Ihrer Musik sind sie zu zeitlosen "Meisterwerken" (vielleicht ein bischen dick, oder? Aber Ihr wisst wie ich das meine...) geworden.
Synchronsprecher:
| Darsteller: | Sprecher: | Rolle: |
| Akins, Claude | Lieven, Werner | Sgt. Dhom |
| Bellaver, Harry | Krueger, Bum | Mazzioli |
| Borgnine, Ernest | Eichberger, Wolfgang | Fatso |
| Bryant, John | Marschall, Christian | Cpt. G.R. Ross |
| Clift, Montgomery | Haugk, Dietrich | Robert E. Lee Prewitt |
| Dennis, John | Buettner, Wolfgang | Sgt. Ike Galovitch |
| Lancaster, Burt | Lukschy, Wolfgang | Sgt. Milton Warden |
| Ober, Philip | Schuerenberg, Siegfried | Cpt. Dana Holmes |
| Ryan, Tim | Krause, Klaus W. | Sgt. Pete Karelsen |
| Shaughnessy, Mickey | Froebe, Gert | Sgt. Leva |
| Sinatra, Frank | Pauls-Harding, John | Pvt. Angelo Maggio |
| Wilke, Robert J. | Marschall, Christian | Sgt. Henderson |
| Morrison, Barbara | Carstens, Lina | Mrs. Kipfer |
| Willis, Jean | Noelle, Eleonore | Bardame Annette |
Synchronisiert (1953) bei: Ultra Film Synchron GmbH Muenchen
Synchronregie: Alfred Vohrer
Dialogbuch: G.A. von Ihering
© mit freundlicher Genehmigung von Arne Kaul,
Synchrondatenbank
, für Sinatra - The Main Event, 2005
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Der Film ist

